Zugstäbe sind Kraftaufnehmer zur Erfassung von Zugkräften entlang der Längsachse. Die als Gewindestab ausgeführte Bauform ermöglicht eine direkte Integration in Zugverbindungen und bietet eine besonders flexible Lösung für Konstruktionen mit axialer Krafteinleitung.
Durch unterschiedliche Gewindeausführungen und optional erhältliche Gelenkköpfe lassen sich Zugstäbe an verschiedene Einbausituationen und mechanische Anforderungen anpassen.
Zugstäbe eignen sich für Anwendungen, bei denen Zugkräfte direkt in eine bestehende Zug- oder Abspannkonstruktion eingeleitet und überwacht werden sollen. Typische Einsatzgebiete sind beispielsweise Kran- und Hebetechnik, Bühnenkonstruktionen, Förderanlagen sowie Fahrzeug- und Verkehrstechnik.
Der Zugstab ist als Gewindestab ausgeführt und lässt sich dadurch direkt in Zugverbindungen und mechanische Konstruktionen integrieren. Die Krafteinleitung erfolgt axial über die Gewindeanschlüsse.
Für unterschiedliche Einbausituationen stehen verschiedene Gelenkköpfe als Zubehör zur Verfügung. Sie ermöglichen eine flexible Anbindung und erleichtern die Integration des Zugkraftaufnehmers in bestehende Konstruktionen.
Die DMS-Vollbrücke erfasst die durch die Zugkraft hervorgerufenen Längenänderungen und Querdehnungen des Sensorkörpers. Der Applikationsraum ist durch ein robustes Aluminiumrohr geschützt und mit einer hochelastischen Vergussmasse ausgefüllt.
Die geschützte Ausführung reduziert die Einwirkung mechanischer und chemischer Belastungen auf die Messstelle und unterstützt einen zuverlässigen Betrieb auch unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen.
Die Brückenbalance des unbelasteten Zugstabs wird auf ca. ±0,01 mV/V abgeglichen. Der Kraftaufnehmer kann direkt an einen Messverstärker oder eine geeignete Steuerungs- bzw. Komparatorschaltung angeschlossen werden.
Der elektrisch getrennte Kabelschirm unterstützt eine störungsarme Signalübertragung.